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Neues aus Pillig
Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten das Angebot der Ortsgemeinde, die 800 Jahr-Feier in Bildern noch einmal Revue passieren zu lassen. Am 20. Oktober 2012 wurde das Festjahr mit einer Fotoshow auf der Großbildleinwand im Hotel Pastis beendet. Ortsbürgermeister Tilman Boehlkau konnte hierzu im vollbesetzten Saal auch die meisten Mitglieder der Vorbereitungsgruppe begrüßen und sich mit einem Geschenk für ihre Arbeit bei ihnen bedanken - eine von der Pilliger Töpferin, Elke Kubicek-Rossenbach, gestaltete Tasse mit dem Wappen der Gemeinde Pillig und den Jahreszahlen 1212 - 2012 - jede Tasse ein Unikat. Die vielen Fotos und die abschließende Videoshow - gestaltet von unserem Neu-Pilliger Mariola Cieslawski - sorgten für anregende Gespräche. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zum Abschluss mit dem Ortsbürgermeister feststellen: Pillig ist schön!
„Pillig ist schön“ Grandiose Zeitreise in eine vergangene Welt mit Handwerker- und Bauernmarkt Pillig. Ein kleines Dorf mit nur eben etwa 500 Einwohnern wurde zur 800-Jahr-Feier von 10.000 Besuchern für einen Tag übervölkert. In zwei Jahren Vorbereitung mit einem ehrenamtlichen Team von etwa 19 Personen, darunter auch vielen Jugendlichen, ist es mit Bürgermeister Tilman Boehlkau an der Spitze zu einem wirklich grandiosen Fest gekommen, welches alle Gäste in den Bann, ja fast schon in einen Rausch zog. Als Überschrift hatte man „800 Jahre Pillig damals und heute“ gewählt und dabei hat man keinesfalls übertrieben. Der Filmemacher Edgar Reitz hatte vor Kurzem einige Häuser im Hunsrück für seinen neuesten Film mit gigantischen Fassaden verkleiden lassen, um diese in eine ältere Zeitepoche zu versetzen, doch hier in Pillig betrat man den Ort und fühlte sich gleich in eine andere Zeit versetzt und dies gelang den Bewohnern, die alle an dem Projekt 800-Jahr-Feier beteiligt waren ganz und gar ohne Kulissen aus Pappmaché. In dem Ort griff man einfach nur auf das zurück, was man auch wirklich selbst hatte, Gegenstände aus vergangenen Zeiten, Häuser, Höfe bestens herausgeputzt, die genau der Zeit von damals entsprachen. Im Vorfeld hatte Boehlkau nicht zuviel versprochen, als er von einem spannenden Erlebnis für alle sprach. Atemberaubend der Blick die Hauptstraße hinunter, diese war in ein wahres Fahnenmeer getaucht, die Handwerker und Aussteller hatten alles auf die Straße gebracht, man handelte und arbeitete dort auch direkt. Den Hauptveranstaltungsort mit Bühne befand sich mitten im Ort, wobei sich aber das gesamte Geschehen im ganzen Ort verteilte. Keine Ecke, kein Hof und kein Garten, der nicht bestaunt werden konnte. Auch die alten Hausnamen hat man wieder an den Gebäuden befestigt. Und so empfingen der Landrat Alexander Saftig, Ortsbürgermeister Tilman Boehlkau, Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm und die amtierende Rapsblütenkönigin Jenny Hanrath am Ortseingang den Ministerpräsidenten Kurt Beck persönlich und begleiteten ihn auf dem Rundgang durch das Geschehen. So zeigte die Anwesenheit des Landesvaters, wie hoch die Wertigkeit dieser Veranstaltung doch zu werten war. Auffällig hierbei war die ausgelassene Fröhlichkeit von Beck, er grüßte ständig die vielen Menschen und bedankte sich für die Mitarbeit der Aktiven an fast jedem Stand. Erfreut haben ihn auch die zahlreichen wieder in alter Pracht hergerichteten Häuser. Man ging die Straßen hinunter und fühlte sich in eine andere Welt und in ein anderes Zeitalter versetzt. Diesen Eindruck bekam man auch durch die zahlreichen Accessoires links und rechts, Kleinigkeiten die in ihrer Vielfältigkeit den Eindruck vermittelten, wirklich in der damaligen Zeit zu schlendern. Und dann der Vorfall kurz vor der prachtvoll gestalteten Bühne. Kurt Beck und seine Gefolgschaft erreicht den Platz, als mitten im Geschehen ein kleiner Junge auf einem Pferd auftaucht und das Pferd hinter sich ein paar Stämme zieht, eben wie es damals üblich war. War diese Szene inszeniert, man könnte es den Pilligern zutrauen oder war es nur Zufall, das dieser Kleine hier vorbei kam. Besser hätte es kein Filmregisseur arrangieren können. Und auf solche und ähnliche Begebenheiten stieß der Tross um Beck im Fortlauf seines Rundganges immer einmal wieder. Es würde den Rahmen sprengen alle Darbietungen und Angebote hier aufzuführen und die Begegnungen, die man dabei empfing in Worte zu fassen zu groß die Emotionen an diesem Tag für alle Besucher. Mit einer Maifelder Küche wurde man auf dem Dorfplatz empfangen aber fast jeder Hof hatte etwas Besonderes und Eigenes zu bieten. Ob Flammkuchen, Wildgerichte oder auch ein Spanferkel, leckere Speisen und Getränke luden überall zum Verweilen ein. Doch alles in Ruhe zu betrachten war an einem Tag nicht möglich. Selbst eine Wohnung konnte durchquert werden, um dann in einen prachtvollen Garten zu gelangen, doch entspannen war nicht angesagt, zu groß das Interesse für alles andere. So konnte Boehlkau auch nur einige Highlights präsentieren und zum Abschluss ging es für die Beteiligten auf die Bühne zu einer Gesprächsrunde, gekonnt moderiert von Stefan Pauly. Kurt Beck äußerte sich in dem Gespräch positiv: „Imposant ist zu wenig, es ist großartig lieber Tilman - großes Kompliment an die Gemeinde, großes Kompliment an alle Bürgerinnen und Bürger, man sieht sozusagen an jedem Haus, man sieht es in jedem Hof, die Menschen freuen sich und machen mit und diese Gastfreundschaft die wirkt ganz offensichtlich auf die gesamte Region. Ich finde man kann sich hier nur wohlfühlen ein tolles Fest.“ Er sprach weiter von einem schmucken Dorf, einem sich selber gebliebenem Dorf, das sich in die Moderne hinein entwickelt hat. Danach übergab er eine Farbradierung mit historischen Orten aus dem Land und als Ehrung für die Gemeinde die Fahne des Landes Rheinland-Pfalz in Anerkennung und Respekt vor der Leistung der Bürgerinnen und Bürger an den Bürgermeister. Der wiederum schenkte dem Landesvater ein Glas „Birrkraut“, denn die Pilliger sind ja „Birrkrautskrämer“. Und am Ende des offiziellen Teils sagte Kurt Beck, auf den der nächste Termin bereits wartete noch einen bemerkenswerten Satz am Rande. „Ach Leute, wisst ihr was, wir gehen jetzt noch zusammen gemütlich ein schönes Glas Bier trinken.“ Natürlich gesagt und auch getan. Besser hätte er seiner Begeisterung für dieses Fest und seinem Wohlbefinden in Pillig keinen Ausdruck verleihen können. - US - Text: Udo Stanzlawski / Koblenz

Februar 2017

Bei der Arbeit, solche Figuren schmückten das Dorf 800 Jahre Pillig – ein rauschendes Fest! Was für ein Tag – was für ein Wetter – was für „Menschenmassen“, die durch Pillig „pilgerten“! Für die 800 Jahr-Feier am Sonntag, 2. September 2012, hatte sich Pillig herausgeputzt und man konnte mit Fug und Recht sagen: „Pillig ist schön“. Mein besonderer Dank für diesen gelungenen Tag gilt den Mitgliedern der Vorbereitungs- gruppe, die fast zwei Jahre viel Zeit und Ideen in das Fest investiert haben. Aber auch bei den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die bei der Verschönerung des Dorfes, sowie den Auf- und Abbauarbeiten geholfen haben, bedanke ich mich recht herzlich. Besonders überrascht war ich von den liebevoll gestalteten Höfen, den vielen Ideen, die dort umgesetzt worden sind, den Angeboten, die gemacht wurden und nur lobende Worte fanden. Von diesem wundervollen Tag kann Pillig noch lange zehren. Herzlichen Dank noch einmal an alle, die sich tatkräftig in die Gest altung, die Organisation und Durchführung der 800 Jahr-Feier im wahrsten Sinne des Wortes eingemischt haben! Die Ehrengäste auf der Bühne am Dorfplatz
Geburtstagsfeier bei Traumwetter stp | 03.09.2012 Petrus belohnte die zweijährige Vorbereitungszeit für die 800-Jahr-Feier mit Traumwetter. Die Pilligerinnen und Pilliger durften mit der Sonne um die Wette strahlen. Rund 10.000 Besucherinnen und Besucher strömten in die Maifeldgemeinde und erlebten das beeindruckende Geburtstagsmotto „Pilliger Birrkrautskrämer lassen alte Handwerke wieder auferstehen“. Der Schirmherr, Ministerpräsident Kurt Beck, ließ es sich nicht nehmen, in einem 90- minütigen Rundgang den Handwerker- und Bauernmarkt zu genießen. Über 50 Marktstände luden auf den Straßen und in den Höfen des Ortskerns zum Verweilen ein. Unter anderem war das "Stihl-Timbersports"-Team zu Gast und zeigte die hohe Kunst des Sportholzfällens. "Wir wurden für unsere Vorbereitungen belohnt", bilanzierte Ortsbürgermeister Tilman Boehlkau, der sich bei den Bürgerinnen und Bürgern für den großen Einsatz bedankte. Zu den Gästen der Geburtstagsfeier gesellten sich auch Landrat Dr. Alexander Saftig, VG-Bürgermeister Maximilian Mumm und die Maifelder Rapsblütenkönigin Jenny. Stefan Pauly, Wochenspiegel, Redaktion Mayen
Fit wie ein Turnschuh: Kinder der KiTa Löwenzahn begeistern bei der 800-Jahrfeier in Pillig Auch die kleinsten Bürger aus Pillig und Naunheim hatten bei der 800-Jahrfeier in Pillig einen großen Auftritt: Die Kinder und Erzieherinnen der KiTa Löwenzahn rockten die Bühne mit zwei Tänzen und begeisterten die Zuschauer. Jetzt wissen Alle, dass nicht nur Theo fit wie ein Turnschuh ist sondern auch die KiTa-Kinder! Am Kindergarten war auch der Infostand der Aktion „Helft Tim“ für den leukämiekranken Tim aus Naunheim. Dort informierten Bürger aus Naunheim über die Notwendigkeit, einen Stammzellspender für Tim zu finden, und die Möglichkeit zur Registrierung in der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Als Erlös des Waffelstands, den die Kindergarten-Eltern organisierten, konnten 300 Euro an die Aktion „Helft Tim“ und den DKMS übergeben werden. Als e hemaliges Kindergartenkind liegt der achtjährige Tim dem Kindergarten besonders am Herzen. Informationen gibt es unter www.dkms.de .
Festschrift aus Anlass der 800 Jahr-Feier Die Ortsgemeinde Pillig gibt aus Anlass der 800 Jahr-Feier, die am Sonntag, 2. September 2012, stattfindet, eine Festschrift heraus (siehe auch unter Chronik). Diese wird im Laufe der kommenden Wochen allen Haushalten in Pillig zum Kauf angeboten (2,00 das Stück). Auch während des Festtages wird sie an interessierte Besucherinnen und Besucher veräußert. Die Vorbereitungsgruppe wünscht allen Leserinnen und Lesern viel Freude an der Fortschreibung der Chronik, die mit Sicherheit eine wertvolle Ergänzung zur Ortsgeschichte darstellt.
Alte Hausnamen erstehen wieder auf In Vorbereitung auf die 800 Jahr-Feier, die am Sonntag, 2. September 2012, in Pillig über die Bühne geht, werden die Hausnamen, die früher anstelle des Familiennamens üblich waren, den Hauseigentümern – wenn sie es wünschen – wieder „verliehen“. Die Vorbereitungsgruppe hat sich dafür entschieden, die Hausnamen auf Schiefertafeln (siehe Fotobeispiel) zu verewigen. Fleißige Hände haben bereits eine Vielzahl von Hausnamensschildern angebracht, die übrigen werden in der nächsten Zeit an den Häusern der „Festmeile“ angebracht.
Grußwort Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm Verbandsbürgermeister Maximillian Mumm Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Pilligerinnen und Pilliger, größer könnte der Kontrast kaum sein: 1212, als die Maifeldgemeinde Pillig unter dem Namen Pilliacum erstmals urkundlich erwähnt wird, herrscht tiefstes Mittelalter. Das Rittertum und das Römische Deutsche Kaiserreich erleben ihre Blütezeit. Es ist die Zeit des Lehnswesens und Verbandsbürgermeister Maximillian Mumm des Minnegesangs, der Kreuzzüge und der großen Hungersnöte. 2012 Pillig wird 800 Jahre alt. Das Dorf ist alt an Jahren, durch den Zuzug von Neubürgern aber jung geblieben. Eine lebendige Gemeinschaft mit einem guten Angebot für die Bürgerinnen und Bürger. Die Jüngsten besuchen den dorfeigenen Kindergarten, toben auf dem Sport- oder dem Spielplatz. Später treffen sie sich in den Jugendräumen, im Bürgerraum oder im Pfarrheim, organisieren sich in den örtlichen Vereinen wie Feuerwehr, Möhnen, Spielmannszug oder Alte Herren und feiern gemeinsame Feste. Jüngstes und schönstes Beispiel ist die 800-Jahr-Feier. Liebe Pilliger Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich gratuliere Ihnen ganz herzlich! Nicht nur zum Geburtstag, sondern auch zu dem Programm, das Sie und ihr Organisationsteam auf die Beine gestellt haben und das sich mehr als sehen lassen kann. So dürfen wir uns unter dem Motto „Pilliger Birrkrautskrämer lassen alte Handwerke wieder auferstehen“ auf ein rundum gelungenes Fest freuen, in dessen Mittelpunkt die Handwerkskunst unserer Vorfahren und das gute alte Birrkraut steht, dem die Pilliger ihren Spitznamen Birrkrautskrämer verdanken. Kennen Sie ihn noch, diesen süßen, aus der Zuckerrübe gewonnenen Sirup, das Nutella unserer Kindheit. Dunkel, klebrig, mit einem leicht malzigen Geschmack und einem hohen Eisengehalt, war der Brotaufstrich früher manchmal die einzige süße Leckerei und sicher gesünder als die heute so beliebte Nussnougatcreme. Ich freue mich schon auf das Pilliger Birrkraut, das extra fürs Fest gekocht wird. Ich freue mich auch auf ein garantiert gelungenes Fest und wünsche Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, für ihr Jubiläumsjahr und für die Zukunft alles Gute. Lassen Sie uns gemeinsam feiern! Maximilian Mumm Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld
v. l. n. r.: Maximilian Mumm, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Maifeld Dr. Alexander Saftig, Landrat des Kreises Mayen-Koblenz Jenny Hanrath, 4. Rapsblütenkönigin Tilman Boehlkau, Ortsbürgermeister Pillig Ministerpräsident Kurt Beck
Grußwort Pastor Guido Lacher 800 Jahre Ortsgeschichte sind auch 800 Jahre Kirchengeschichte, begründet sich d och das Jubiläum nach einer urkundlichen Erwähnung der Pilliger Kirche aus dem Jahr 1212. Für mich ist das ein Hinweis, dass Zivilgemeinde und Kirchengemeinde seit Jahr- hunderten miteinander verflochten gelebt haben. Das Kirchengebäude, dessen Turm die Brücke bis ins 14.Jahrhundert schlägt, ist bis heute das älteste Bauwerk des Ortes und Zeuge der langen Tradition. Glücklicherweise haben Pilliger Bürgerinnen und Bürger an Pfarrer Guido Lacher ihren Traditionen nicht starr geklebt, sondern ihren Teil der Historie mit der Sprache ihres je eigenen Zeitabschnittes lebendig gestaltet. Das lese ich aus den Kunstwerken in der Kirche, die aus unterschiedlichen Epochen und Stilrichtungen bis in unsere Zeit stammen. Die Pilliger Kirche - ich nenne sie „Schmuckkästchen“ - hat sich so zu einem Kleinod entwickelt, das seinesgleichen sucht. Pillig kann stolz sein auf seine lange Tradition und seine schöne Kirche. Ich finde es angemessen, das 800 jährige Jubiläum ausgiebig zu feiern. Allen Bürgerinnen und Bürgern von Pillig, aber auch allen Gästen, die zum Jubiläum kommen, wünsche ich gesellige Stunden, frohe Begegnungen und vor allem Gottes gnädigen Segen. Guido J. Lacher Leitender Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Maifeld
Ministerpräsident Kurt Beck gratuliert zum Gemeindejubiläum Zum Festtag des 800-jährigen Bestehens der Ortsgemeinde Pillig gratulierte Ministerpräsident Kurt Beck. „Pillig ist eine lebendige Gemeinde, die von dem vielfältigen, ehrenamtlichen Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürgern geprägt ist. Die große Zahl an Vereinen und Organisationen sind Beleg für das aktive Gemeinschaftsleben. Das Miteinander und Füreinander sind Garanten für das Gelingen einer Gemeinschaft, und das wird in Pillig auf vorbildliche Weise verwirklicht“, sagte der Ministerpräsident in seiner Rede. Besonders hob Beck auch die Dorferneuerung hervor. Die Ortsgemeinde sei seit 1984 anerkannte Dorf- erneuerungsgemeinde und habe durch verschiedene Projekte die historische Bausubstanz des Dorfes erhalten und neue Infrastrukturprojekte fördern können. Beck erinnerte daran, dass das Land beispielsweise den Umbau der ehemaligen Schule zum Gemeindehaus und Jugendtreff gefördert habe. „Ein 800-jähriges Gemeindejubiläum verdeutlicht, auf welch langer Tradition unser modernes Rheinland-Pfalz aufgebaut wurde“, so der Ministerpräsident Beck weiter. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pillig als „Pillacum“ im Jahre 1212. Eine Besiedlung fand aber sehr viel früher statt. „ Schon die Römer wussten das schöne Maifeld zu schätzen“, sagte Ministerpräsident Kurt Beck. Die Jubiläumsfeier, die mit einem Festgottesdienst in der Dorfkirche begann, wurde von vielfältigen musikalischen und tänzerischen Darbietungen verschiedener Vereine umrahmt. Ein Handwerker- und Bauernmarkt bot den Besuchern einen Einblick in die alte Handwerkskunst.